Metro M5: Zukunftsweisende Planung für Kopenhagens Nahverkehr

    Mit dem Wachstum der Städte und den zunehmenden Herausforderungen in puncto Nachhaltigkeit wird eine skalierbare, CO₂-arme Infrastruktur zur Schlüsselkomponente urbaner Mobilität. In Kopenhagen markiert die neue U-Bahn-Linie M5 einen bedeutenden Schritt hin zu einer zukunftsfähigen Stadtentwicklung – sie verändert nicht nur, wie sich die Stadt bewegt, sondern auch, wie sie wächst.
    M5 metro line Copenhagen

    Die von Metroselskabet in Auftrag gegebene Metro M5 ist ein zentraler Bestandteil des langfristigen Verkehrskonzepts der dänischen Hauptstadt. Die neue Linie wird den Druck auf die bestehenden U-Bahn-Linien (insbesondere M1 und M2) verringern, die Entwicklung im Osten Kopenhagens vorantreiben und das Netz für die künftige regionale Integration vorbereiten - einschließlich einer möglichen grenzüberschreitenden Verbindung nach Malmö in Schweden.

    Um das Projekt auf den richtigen Weg zu bringen, beauftragte Metroselskabet Ramboll in Zusammenarbeit mit SYSTRA und Gottlieb Paludan Architects mit der Festlegung der funktionalen Anforderungen an das Verkehrssystem und der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) für die Linie M5. Der Auftrag konzentrierte sich nicht nur auf die technische Machbarkeit, sondern auch auf die langfristige Belastbarkeit, das Nutzererlebnis und die Kohlenstoffbilanz.

    Technik mit Wirkung

    Das Design der M5 entspricht mehreren Kernzielen Kopenhagens: Verbesserung der Konnektivität, Verringerung der Emissionen, Verbesserung der Lebensqualität und Stärkung der betrieblichen Robustheit des U-Bahn-Systems.


    Ramboll und seine Partner entwickeln sämtliche Systemanforderungen – einschließlich rollendem Material, Oberbau, Bahnstrom- und Energieversorgung, Signaltechnik (CBTC), SCADA, Kommunikationssystemen, Kontrollzentrum und Bahnsteigtürsystemen.. Das Team hat auch eine Reihe von Betriebsszenarien und Fahrzeiten modelliert, um sicherzustellen, dass das System bei unterschiedlichen Fahrgastzahlen zuverlässig funktioniert.

    Ein wesentliches Merkmal des Entwurfs ist ein skalierbares Kontroll- und Wartungszentrum (CMC) für 15 dreiteilige (39 m) Züge, das jedoch auf 50 vierteilige (50 m) Züge erweitert werden kann. Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit wurden von Anfang an durch frühzeitige Kohlenstoff- und Kostenbewertungen berücksichtigt.

    Zur Unterstützung der Umweltgenehmigungen und des öffentlichen Dialogs lieferte unser Team eine solide technische Dokumentation und leitete die Einbeziehung der Interessengruppen.

    Digitale Tools fördern die Zusammenarbeit

    Der konzeptionelle Entwurf der M5 wurde mit einer Reihe fortschrittlicher digitaler Hilfsmittel erstellt. Modellbasiertes Design (BIM) wurde eingesetzt, um die verschiedenen Disziplinen zu koordinieren, Systemlayouts zu visualisieren und die Entscheidungsfindung zwischen den Beteiligten zu erleichtern. GIS-Plattformen unterstützten die raumbezogene Planung, die Risikoanalyse und die Bewertung der Ausrichtung. Lebenszyklus-Kohlenstoff- und Kostenmodelle ermöglichten die Prüfung von Szenarien in einem frühen Stadium und trugen dazu bei, Entscheidungen für ein umweltfreundliches Design zu priorisieren. Diese Werkzeuge sorgten gemeinsam für Transparenz, Konsistenz und einen datengesteuerten Ansatz während des gesamten Prozesses.

    Peter Aarkrog, Projektleiter bei Ramboll, erklärt: "Die M5 ist mehr als eine U-Bahn-Linie - sie ist eine Gelegenheit, neu zu überdenken, wie Mobilitätssysteme das nachhaltige Wachstum unserer Städte unterstützen können. Von Anfang an haben wir darauf geachtet, dass technische Qualität, Kohlenstoffverantwortung und langfristige Anpassungsfähigkeit in jede Entscheidung einfließen."

    Einen neuen Standard setzen

    Das Projekt Metro M5 zeigt, was möglich ist, wenn die Systemgestaltung gleichermaßen von Zweck und Leistung bestimmt wird. Die in der Konzeptionsphase geleistete Arbeit legt den Grundstein für künftige Genehmigungen, Finanzierung, Beschaffung und Lieferung - wobei die Erkenntnisse von Ramboll nicht nur dazu beitragen, was die M5 sein wird, sondern auch, was Metrosysteme im 21. Jahrhundert erreichen können.

    Da Kopenhagen weiterhin eine Vorreiterrolle bei der nachhaltigen Stadtentwicklung einnimmt, wird die Metro M5 ein entscheidendes Teil des Puzzles sein: Sie wird die Stadtteile miteinander verbinden, den Kohlenstoffausstoß reduzieren und die Stadt in Bewegung halten - intelligent, sicher und nachhaltig.

    Metro M5 in Zahlen

    • Fakt: 9

      Bahnhöfe auf der neuen Strecke

    • Fakt: 20%

      Mögliche CO2-Reduktion, die im Vergleich zu früheren Linien identifiziert wurden

    • Fakt: 2036

      wird die Phase 1 der M5 fertig gestellt sein

    Metro M5 Projekt-Galerie

    Metro M5 Projekt-Galerie

    M5 metro Copenhagen

    1 / 2

    Pendler in der U-Bahn

    © Ramboll

    M5 Metro Copenhagen

    2 / 2

    Unterirdische U-Bahn-Station

    © Ramboll

    M5 metro Copenhagen

    Pendler in der U-Bahn

    © Ramboll

    M5 Metro Copenhagen

    Unterirdische U-Bahn-Station

    © Ramboll

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    Pendler in der U-Bahn

    © Ramboll

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